BIEST
Bekleidung

Kann man drei oder vier Mal im Jahr ein neues Verständnis von Mode, von Ästhetik, von Körpern, von Ressourcenver(sch)wendung, von Schönheit, Umraum und Notwendigkeit begründen? Vielleicht. Doch wozu? Keine Kurzatmigkeit und kein Hype. Eher wohl zeitgenössische Klassiker. Vor allem aber auf den Leib geschnitten. Maßgeschneidert auf eine Person, nicht auf einen Anlass. Ankommen im Heute. Angezogen für die und von der kleinen Ewigkeit, die sich Gegenwart nennt. Unaufgeregt eigen und klar. Bewegungsfreiheit; nicht nur für den Körper. Wenn der Zwirn nicht stimmt, trifft den Anlass keine Schuld. Wenn der Anlass nicht stimmt, richtet es der beste Zwirn nicht. Wenn mit der Wahl der Kleidung die Orte, Anlässe, Begegnungen und Erlebnisse vorweg genommen werden (sollen), wird Nacktheit wieder eine ernstzunehmende Option. BIEST Mode ist ein anschmiegsames Plädoyer gegen (ständige) Nacktheit und (dauerhafte) Erfahrungs‐/Erlebnis‐/Ereignisarmut. (Passt!)

Foto: Tobias Kruse/OSTKREUZ

Foto Kyoto: Anne Pöhlmann

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